St. Stephan der Äthiopier, Romanische Kirche in der Vatikanstadt, Italien
St. Stephen of the Abyssinians ist eine kleine Kirche in der Vatikanstadt mit einem einzelnen Schiff, das von antiken Säulen gestützt wird. Das Innere bewahrt eine romanische Türöffnung aus dem 12. Jahrhundert und enthält ein Wandgemälde der Madonna mit Kind aus dem 15. Jahrhundert.
Die Kirche wurde 801 gegründet und ist eines der wenigen Bauwerke, das nach dem Abriss der alten Petersbasilika stehen blieb. Sie hat die turbulente Geschichte des Vatikans überdauert und bewahrt damit ein wichtiges Stück religiöser Kontinuität.
Die Kirche dient der äthiopischen Gemeinde in Rom als Ort für ihre religiösen Traditionen und den Gottesdienst nach dem alexandrinischen Ritus. Besucher können hier die enge Verbindung zwischen Afrika und Europa in einer intimen Umgebung erleben.
Die Kirche befindet sich auf der Via del Governatorato innerhalb der Vatikanstadt und ist relativ leicht zu finden. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Ort religiöser Verehrung handelt, daher wird respektvolles Verhalten und angemessene Kleidung erwartet.
In den 1530er Jahren war die Kirche ein bekannter Treffpunkt für freie afrikanische Gemeinschaften in Europa, wie der Historiker Leo Africanus dokumentierte. Diese Rolle zeigt, wie dieser kleine Ort eine Zuflucht für Menschen bot, die anderswo oft marginalisiert waren.
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