Orgel des Petersdomes, Pfeifenorgel im Petersdom, Vatikanstadt
Die Tamburini-Orgel in der Basilika des Heiligen Petrus verfügt über 76 Stimmen, verteilt auf vier Manuale und ein Pedal. Das Instrument erstreckt sich über großflächige Teile der inneren Architektur und trägt wesentlich zur Akustik des riesigen Gotteshauses bei.
Die erste Erwähnung einer Orgel in der alten Basilika stammt aus dem 14. Jahrhundert, und im 15. Jahrhundert waren bereits vier Instrumente dokumentiert. Nach dem Neubau der Basilika wurde das Instrument mehrfach erneuert, um den wechselnden Anforderungen der Liturgie gerecht zu werden.
Die Orgel erklingt bei feierlichen Gottesdiensten und besonderen Konzerten und prägt damit das musikalische Erlebnis für Besucher und Gläubige. Der Klang durchflutet das riesige Kirchenschiff und verbindet sich mit der Präsenz der Pilger, die zur Liturgie kommen.
Das Instrument wird regelmäßig gepflegt, um seine Funktionsfähigkeit für Gottesdienste und Konzerte das ganze Jahr über zu sichern. Besucher hören es meistens während feierlicher Messen, aber auch bei speziellen Musikveranstaltungen, die in der Basilika stattfinden.
Seit 2017 ergänzt ein elektronisches Instrument das historische Pfeifenwerk und ermöglicht es, zeitgenössische Musikstile zu spielen. Diese Kombination aus alter und neuer Technologie passt sich den unterschiedlichen Anforderungen von Liturgie und modernen Konzertformaten an.
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