Vatikanische Staatsbahn, Internationale Eisenbahn in der Vatikanstadt, Italien
Die Vatikanische Eisenbahn ist eine kurze Strecke mit Normalspurgleisen, die den Vatikanbahnhof mit der italienischen Station Roma San Pietro verbindet. Die etwa 300 Meter lange Trasse überquert den Grenzbereich auf einem Viadukt zwischen den beiden Ländern.
Die Eisenbahn wurde nach dem Lateranvertrag von 1929 gebaut und öffnete 1934 unter Papst Pius XI. Sie entstand, um die Transportverbindung zwischen Italien und dem Vatikan herzustellen.
Die Eisenbahn trägt eine religiöse Bedeutung, da sie Päpste und Pilger zu heiligen Orten befördert hat. Die wöchentlichen Fahrten am Samstagmorgen nach Castel Gandolfo verbinden Gläubige mit historischen Orten der Kirchengeschichte.
Das Zugangebot ist begrenzt: Samstag morgens fahren Züge nach Castel Gandolfo ab. Es ist ratsam, sich im Voraus nach Fahrplänen zu erkundigen und ausreichend Zeit für die Sicherheitsvorkehrungen an der Grenze einzuplanen.
Zwei Sphinxstatuen bewachen die Eisentore am Grenzübergang, die sich für jeden Zug öffnen und schließen. Dieser symbolische Eingang trägt zu dem zeremoniellen Charakter der Zugfahrt bei.
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