Johannesturm, Mittelalterlicher Turm in der Vatikanstadt.
Der Turm steht an der westlichsten Stelle des Vatikanstaates und blickt auf die Vatikanischen Gärten. Er ist ein rundes Gebäude aus Stein, das sich in der Nähe des Vatikanfunks befindet und heute verwaltungstechnische Aufgaben erfüllt.
Das Bauwerk entstand als Teil einer Befestigungsmauer unter Papst Nikolaus III. Nach einer Phase des Verfalls im frühen 16. Jahrhundert wurde es unter Papst Johannes XXIII wiederaufgebaut und erneuert.
Der Johannesturm dient als temporäre päpstliche Residenz während Wartungsarbeiten am Apostolischen Palast und bewahrt vatikanische Traditionen.
Der Ort liegt an den Rändern des Vatikans und kann von außerhalb nicht besucht werden. Besucher können das äußere Erscheinungsbild vom Rand der Vatikanischen Gärten aus betrachten oder von bestimmten Aussichtspunkten Fotos machen.
Der Turm wurde im Jahr 2008 für ein hochrangiges Diplomatentreffen genutzt, als ein bedeutender Weltführer hier empfangen wurde statt am üblichen Ort. Diese ungewöhnliche Wahl unterstreicht die vielseitige Nutzung des Bauwerks im diplomatischen Leben des Vatikans.
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