Porta Pertusa, Historisches Tor am Viale Vaticano, Rom, Italien
Porta Pertusa ist ein Tor in der Leoninischen Mauer in Rom und verfügt über drei Öffnungen, die aus einem zentralen Haupttor und zwei kleineren Seiteneingängen bestehen. Die Struktur durchbricht die Mauer an der Grenze zwischen Rom und dem Vatikanstaat und schafft einen direkten Durchgang zwischen beiden Bereichen.
Das Tor wurde in der späten Aufbauphase der Leoninischen Mauer geschaffen, nachdem die Päpste im 14. Jahrhundert von Avignon nach Rom zurückgekehrt waren und die Stadt wuchs. Die zusätzlichen Durchgänge wurden notwendig, um den erhöhten Bevölkerungsverkehr zwischen den beiden Bereichen zu bewältigen.
Das Tor war ein wichtiger Übergangspunkt zwischen Rom und dem päpstlichen Staat und prägte das tägliche Leben der Menschen, die zwischen beiden Bereichen verkehrten. Es symbolisierte die Verbindung zwischen der weltlichen und der kirchlichen Macht in dieser Gegend.
Das Tor liegt direkt an der Grenzlinie zwischen Rom und dem Vatikan und ist leicht zugänglich von der Viale Vaticano aus zu erreichen. Besucher können es zu Fuß erkunden und es bietet einen guten Orientierungspunkt beim Spaziergang um die Vatikanstadt herum.
Der Name 'Pertusa' stammt vom lateinischen Wort für 'durchbohrt' und bezieht sich direkt auf die Bohr- und Durchbrechungstechnik, mit der dieser Durchgang in die bestehende Mauer geschaffen wurde. Diese Namensgebung enthält somit eine einfache Beschreibung der Konstruktionsmethode, die Handwerker damals anwendeten.
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