Vatikanstadt, Religiöser Stadtstaat in Rom, Italien
Vatican City ist ein kleiner Staat innerhalb der Stadt Rom, der rund 44 Hektar umfasst und als Sitz der katholischen Kirchenleitung gilt, mit dem Petersdom, Palastbauten und Gärten hinter den Mauern. Die Verwaltung regelt das geistliche und weltliche Leben der Kirche und öffnet Teile des Geländes für die Öffentlichkeit, sodass Pilger und Reisende die Basilika, Museen und Kapellen besuchen können.
Die Lateranverträge von 1929 schufen diesen unabhängigen Staat und lösten Konflikte zwischen dem Heiligen Stuhl und der italienischen Regierung, die seit der Annexion der Kirchenstaaten im Jahr 1870 bestanden. Der Papst erhielt damit wieder volle Souveränität über ein kleines Territorium und die Möglichkeit, kirchliche Diplomatie ohne Einmischung anderer Länder zu führen.
Die Archive der Domkirche bewahren Schriften und geistliche Texte, die Forscher aus vielen Ländern anziehen und den jahrhundertelangen Einfluss der römischen Kirche auf Lehre und Recht sichtbar machen. Besucher sehen Mosaike, Kapellen und Fresken, die die Geschichten der Apostel und Heiligen zeigen und das religiöse Leben über die Epochen hinweg widerspiegeln.
Besucher müssen Schultern und Knie bedecken, wenn sie die religiösen Gebäude betreten möchten, und sollten Taschen zur Sicherheitskontrolle bereithalten. Mittwochvormittags finden päpstliche Audienzen statt, die im Voraus zu reservieren sind und den Zugang zu einigen Bereichen einschränken können.
Die Schweizergarde trägt Uniformen aus der Zeit der Renaissance und rekrutiert ihre Mitglieder ausschließlich aus katholischen Regionen der Schweiz. Der kleine Staat gibt eigene Briefmarken, Münzen und Autokennzeichen heraus, die nur auf seinem Territorium gelten und bei Sammlern weltweit begehrt sind.
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