Vatikanische Apostolische Bibliothek, Nationalbibliothek in der Vatikanstadt.
Die Vatikanische Bibliothek ist eine nationale Bibliothek im Vatikan, die innerhalb des päpstlichen Palastkomplexes eine der größten Handschriften- und Buchsammlungen der Welt beherbergt. Mehrere miteinander verbundene Säle, Galerien und Depots erstrecken sich über verschiedene Ebenen und bilden ein Netz von Archivräumen mit langen Regalen und klimatisierten Kammern.
Papst Nikolaus V. gründete diese Sammlung im 15. Jahrhundert, als er byzantinische Handschriften nach dem Fall Konstantinopels erwarb. Spätere Päpste erweiterten die Bestände durch Ankäufe und Schenkungen über Jahrhunderte hinweg.
Der Name erinnert an die päpstliche Aufgabe, Wissen zu sammeln und zu bewahren, eine Rolle, die das Gebäude seit dem Mittelalter erfüllt. Besucher können einige der historischen Lesesäle besichtigen, in denen noch heute Forscher aus der ganzen Welt arbeiten und ihre Anfragen stellen.
Der Zugang ist auf Wissenschaftler und Forscher mit Zugangsberechtigung beschränkt, die ihre Unterlagen im Voraus beantragen müssen. Die Konsultation erfolgt in speziellen Lesesälen unter Aufsicht von Personal, das bei der Suche behilflich sein kann.
Spezialisierte Werkstätten im Inneren des Gebäudes widmen sich der Restaurierung beschädigter Manuskripte unter Verwendung traditioneller und moderner Methoden. Diese Ateliers arbeiten an Dokumenten, die jahrhundertealte Schäden durch Feuchtigkeit, Insekten oder menschliche Eingriffe aufweisen.
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