Anima Mundi, Ethnographisches Museum in Vatikanischen Museen, Vatikanstadt
Anima Mundi ist ein ethnografisches Museum innerhalb der Vatikanischen Museen, das Objekte aus Gemeinschaften aller Kontinente und verschiedener Epochen zeigt. Die Sammlung reicht von prähistorischen Fundstücken bis hin zu neueren Gegenständen und gibt einen Überblick über die kreative Vielfalt der Menschheit.
Das Museum geht auf eine große Ausstellung zurück, die Papst Pius XI. im Jahr 1925 veranstaltete und bei der Objekte aus aller Welt zu sehen waren. Diese Ausstellung legte den Grundstein für die heutige Dauersammlung.
Anima Mundi zeigt Gegenstände aus Asien, Afrika und Amerika, die ursprünglich im Alltag oder in religiösen Zeremonien verwendet wurden. Viele dieser Objekte stammen aus Gemeinschaften, die ähnliche Traditionen bis heute pflegen, sodass die Ausstellung eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schafft.
Der Eintritt zu den Vatikanischen Museen umfasst auch diesen Bereich, sodass kein separates Ticket benötigt wird. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist empfehlenswert, da die Besucherzahl dann in der Regel geringer ist.
Einige der ältesten Objekte in der Sammlung stammen aus einer Zeit vor mehr als zwei Millionen Jahren, was sie zu den ältesten Exponaten in einem vatikanischen Museum macht. Um diese empfindlichen Stücke zu schützen, wechselt das Museum regelmäßig die ausgestellten Werke, sodass bei jedem Besuch andere Objekte zu sehen sind.
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