Paintings Gallery of the Vatican Museums, Gemäldegalerie in den Vatikanischen Museen, Vatikanstadt
Die Pinacoteca des Vatikanmuseums beherbergt etwa 460 Gemälde in 18 Räumen, die chronologisch vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert angeordnet sind. Die Sammlung umfasst Werke von der frühen religiösen Malerei bis hin zu späteren europäischen Kunstrichtungen und zeigt die Entwicklung der Maltechniken und künstlerischen Ansätze über Generationen hinweg.
Die Sammlung wurde 1793 von Papst Pius VI. gegründet und bestand zunächst aus den Kunstwerken, die im Vatikan verfügbar waren. Nach Napoleons Kriegen wurden 1816 bedeutende Werke, die zuvor fortgebracht worden waren, in den Vatikan zurückgebracht und die Sammlung erheblich erweitert.
Die Gemäldegalerie zeigt Werke von Künstlern verschiedener Epochen, die den Wandel in Malstil und religiösen Darstellungen über Jahrhunderte hinweg sichtbar machen. Besucher können in den Räumen erkennen, wie sich die Art der Malerei, die Farbgebung und die Komposition von einer Epoche zur nächsten entwickelt haben.
Der Zugang erfolgt durch den Haupteingang der Vatikanmuseen, und es ist hilfreich, die Räume in numerischer Reihenfolge zu durchlaufen, um der chronologischen Anordnung zu folgen. Es gibt viele Werke auf mehreren Ebenen, daher sollten Besucher mit längeren Wegen rechnen und bequeme Schuhe tragen.
Eine besondere Serie von acht Gemälden aus dem 18. Jahrhundert zeigt astronomische Objekte und wurde von Graf Luigi Marsili in Auftrag gegeben. Diese seltenen wissenschaftlichen Kunstwerke stammen aus einer Zeit, in der Astronomie und religiöse Kunst noch eng verbunden waren.
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