Turm der Winde, Astronomischer Turm in der Vatikanstadt
Der Gregorianischer Turm ist ein Astronomieturm in der Vatikanstadt, der sich über der Galerie der Landkarten erhebt und zwei Hauptgeschosse, ein Zwischengeschoss und einen quadratischen Sockel mit wissenschaftlichen Instrumenten enthält. Die Struktur bewahrt eine ursprüngliche Meridianlinie und verschiedene Messinstrumente aus der Renaissance auf.
Der Turm wurde zwischen 1578 und 1580 von Architekt Ottaviano Mascherino erbaut und unterstützte astronomische Studien für die Umsetzung der gregorianischen Kalenderreform. Später unter Papst Urban VIII wurden die Loggia in eine Beobachtungsplattform umgewandelt und das Bauwerk erweitert.
Der Sundial Room zeigt aufwendige Fresken von den flämischen Künstlern Paul und Matthijs Bril mit biblischen Szenen und Landschaften. Diese Räume wurden von Kardinal-Bibliothekaren genutzt und spiegeln die Verbindung zwischen wissenschaftlichen und religiösen Studien wider.
Der Zugang erfolgt durch die Vatikanischen Museen, und Besucher sollten mit durchschnittlich gemischter Besuchsdichte rechnen, besonders in den wärmeren Monaten. Die Räume sind über schmale Treppen und wenige Stufen verbunden, was für Menschen mit Mobilitätsproblemen schwierig sein kann.
Die ursprüngliche Meridianlinie des Turms war Jahrzehnte lang verborgen und wurde erst bei modernen Restaurierungen wiederentdeckt. Diese Linie diente als präzises Messinstrument für astronomische Beobachtungen und zeigt das Ausmaß der wissenschaftlichen Genauigkeit während der Renaissance.
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