Piazza Navona, Barockplatz im Ponte-Viertel, Rom, Italien.
Piazza Navona ist ein langgestreckter rechteckiger Platz im römischen Stadtteil Ponte, der für seine drei monumentalen Brunnen bekannt ist. Der zentrale Vierströmebrunnen zeigt einen ägyptischen Obelisken, der von Steinfiguren umgeben ist, die große Flüsse der damals bekannten Kontinente darstellen.
Der Platz wurde im ersten Jahrhundert nach Christus als Stadion des Domitian angelegt, in dem die Römer Wettkämpfe und Feste verfolgten. Im siebzehnten Jahrhundert verwandelte Papst Innozenz X. das Gelände in einen barocken Platz mit Brunnen und Kirche.
Straßenkünstler treten vor der barocken Fassade von Sant'Agnese in Agone auf, während Menschen an den Tischen der Restaurants sitzen. Einheimische und Besucher verweilen am Rand der Brunnen oder schlendern über das wellenförmige Pflaster.
Man erreicht die Piazza zu jeder Tageszeit, wobei die Abendstunden Gelegenheit bieten, Straßenkünstlern zuzuschauen und in den Außenbereichen der Cafés zu essen. Tagsüber ist der Platz belebt und in den frühen Morgenstunden ruhiger und leerer.
Bis ins Jahr 1866 flutete die Stadt an Sommerwochenenden den Platz und verwandelte ihn in einen flachen See zur Unterhaltung. Kutschen fuhren durch das Wasser, während Familien vom Rand aus zusahen.
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