Palazzo Madama, Stadtpalast in Rom, Italien
Palazzo Madama ist ein Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert im Herzen von Rom, der durch seine barocke Fassade mit einem verzierten Gesims, Urnen auf dem Dach und weitläufigen Räumen besticht. Die Innenräume verteilen sich über mehrere Stockwerke und verbinden Elemente aus der Renaissance mit späteren Umbauten.
Der Bau begann 1505 im Auftrag der Medici-Familie auf Resten der antiken Thermen des Nero. Seit 1871 dient es als Sitz des italienischen Senats und wurde mehrfach den politischen Bedürfnissen entsprechend umgebaut.
Der Palazzo beherbergt das italienische Oberhaus und sieht in seinen repräsentativen Sälen Debatten und Abstimmungen der Senatoren. Die Plenarsäle sind für die Öffentlichkeit an bestimmten Wochentagen zugänglich und vermitteln den Alltag einer aktiven demokratischen Einrichtung.
Der Zugang ist meist auf vorangemeldete Führungen beschränkt, außer während öffentlicher Parlamentssitzungen. Die Lage nahe Piazza Navona macht den Besuch gut mit einem Rundgang durch das historische Zentrum kombinierbar.
Der Name geht auf Margarete von Österreich zurück, die nach dem Tod ihres Gatten Alessandro de' Medici dort wohnte. Der Beiname Madama war eine respektvolle Anrede für adlige Witwen im Italien der Renaissance.
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