Convento Santa Maria delle Grazie, Renaissancekloster in Senigallia, Italien
Das Convento Santa Maria delle Grazie ist ein Kloster mit Architektur der Renaissance, das geometrische Muster in seiner Gestaltung aufweist. Das Gebäudeensemble umfasst einen angrenzenden Kreuzgangbereich mit mehreren Räumen und Höfen.
Giovanni Della Rovere beauftragte den Bau des Klosters 1491, während der Architekt Gerolamo Genga es im 16. Jahrhundert erweiterte. Diese Umgestaltung prägte das Erscheinungsbild des Gebäudes und machte es zu einem wichtigen Beispiel der Renaissance-Baukunst.
Das Kloster beherbergt ein Museum über die Geschichte der Landwirtschaftlichen Pacht, das 1978 im Hauptkreuzgang eingerichtet wurde. Besucher können dort Gegenstände und Informationen sehen, die das tägliche Leben der Bauern aus dieser Zeit zeigen.
Besucher sollten beachten, dass der Kirchenbereich bis November 2024 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen bleibt. Andere Teile des Komplexes, besonders der Kreuzgang und das Museum, sind jedoch für Besucher zugänglich.
Das Kloster besaß einst wichtige Kunstwerke, darunter Altarbilder von Pietro Vannucci und Piero della Francesca, die später zum Schutz verlegt wurden. Diese künstlerischen Schätze zeigen die einstige Bedeutung des Ortes als Sammlungsstätte für bedeutende Renaissance-Werke.
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