Senigallia, Küstenstadt in der Provinz Ancona, Italien
Senigallia ist eine Küstenstadt in der Provinz Ancona an der italienischen Adria, wo der Fluss Misa ins Meer mündet. Der Sandstrand erstreckt sich über mehrere Kilometer und das flache Wasser zieht Familien mit kleinen Kindern an.
Gallier aus dem Stamm der Senonen gründeten die Siedlung im 4. Jahrhundert vor Christus, bevor Rom sie 295 vor Christus eroberte und ihr den Namen Sena Gallica gab. Im 15. Jahrhundert ließen die Herzöge della Rovere die Festung ausbauen, um die Handelsrouten entlang der Küste zu schützen.
Die Rotonda a Mare, ein Jugendstilpavillon auf Pfählen, ragt ins Wasser und dient heute als Veranstaltungsort für Konzerte und Ausstellungen. Einheimische nutzen die breite Uferpromenade zum Radfahren und Spazieren, besonders am frühen Abend.
Der Bahnhof liegt in der Nähe der Altstadt und bietet Verbindungen nach Ancona und Bologna, von wo aus Reisende weiter in andere Landesteile gelangen können. Mehrere Parkplätze befinden sich in Strandnähe, vor allem in den Seitenstraßen parallel zur Küste.
Die Rocca Roveresca beherbergt ein System unterirdischer Gänge, die zwischen 1450 und 1492 entstanden und verschiedene Bauphasen der Militärarchitektur zeigen. Einige dieser Tunnel verbinden Kasematten und frühere Wachtposten miteinander.
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