Forte Cima Lan, Bergfestung in Arsiè, Italien.
Forte Cima Lan ist eine Bergfestung in Arsiè auf etwa 1.250 Metern Höhe mit Betonkonstruktionen und mehreren unterirdischen Ebenen. Das Gebäude verfügt über verschiedene Kammern und Gänge, die für militärische Operationen und die Unterbringung von Soldaten entworfen wurden.
Die Festung wurde 1908 unter der Leitung von Hauptmann Antonio Dal Fabbro erbaut als Befestigungsanlage der italienischen Verteidigungslinie. Während des Rückzugs der italienischen Streitkräfte im Jahr 1917 wurde sie gezielt zerstört.
Die Festung zeigt Merkmale der frühen 1900er-Jahre Militärarchitektur, die man noch heute in ihren Strukturen und Innenräumen erkennt. Die Art, wie die Räume angeordnet sind, ermöglicht es Besuchern nachzuvollziehen, wie Soldaten hier damals lebten und arbeiteten.
Der Zugang beginnt in Arsiè mit Beschilderung zum Col Perer, gefolgt von einer zehnminütigen Wanderung auf einem unbefestigten Weg zur Festung. Der Weg ist zu Fuß leicht zu gehen, führt aber in höhere Lagen, daher sollte man entsprechende Schuhe tragen.
In der Elektrozentrale sind Vertiefungen im Boden sichtbar, die ehemals Generatoren und Schwungrad hielten. Keramische Isolatoren markieren noch heute die Routen ehemaliger Stromkabel durch die Anlage.
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