Minareto di Fasano, Italienische Nationalerbe-Villa in Fasano, Italien
Das Minareto di Fasano ist eine Villa mit islamisch inspirierten Elementen in der Nähe von Selva di Fasano mit einer markanten Minarettform als zentrales Merkmal. Das Gebäude verfügt über mehrere Terrassen und wird heute für Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen genutzt.
Die Villa wurde 1918 von Adeliger Damaso Bianchi errichtet, der östliche Architektur nach seinen Reisen durch islamische Länder in sein Heimatland brachte. Bei der Konstruktion kamen Arbeiter und Materialien aus Tunesien zum Einsatz.
Die Villa war lange Zeit eine Webschule unter der Leitung von Benedetta Tangari, die östliche Techniken mit den textilen Traditionen der Valle d'Itria verband. Besucher können heute noch die Spuren dieser handwerklichen Tätigkeit in den Räumen erkennen.
Die Anlage liegt auf erhöhtem Gelände mit guten Ausblicken auf die umliegenden Hügel, ist aber auf Fußwege angewiesen. Es empfiehlt sich, vorher zu prüfen, ob Veranstaltungen stattfinden und die Villa für Besucher offen ist.
Während gesellschaftlicher Versammlungen wurde eine Azetylenlampe auf der Spitze des Minaretts angezündet und leuchtete als Leuchtfeuer weit über die Region. Dieses sichtbare Zeichen machte die Villa zu einem bekannten Orientierungspunkt für die Gegend.
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