Porta Sempione, Stadttor in Mailand, Italien
Porta Sempione ist ein neoklassizistischer Triumphbogen am Eingang des Sempione-Parks in Mailand, der mit korinthischen Säulen, Statuen und aufwendigen Flachreliefs verziert ist. Der Torbogen bildet heute einen monumentalen Rahmen für den Blick auf die baumgesäumte Allee, die sich durch den Park dahinter erstreckt.
Der Bau begann 1807 unter Architekt Luigi Cagnola als Endpunkt der Straße, die Mailand mit Paris verband. Die ursprünglich für Napoleon geplante Fertigstellung erfolgte erst 1838 unter österreichischer Herrschaft, wobei die Dekoration angepasst wurde.
Der Name stammt von der historischen Route nach Simplonpass, die während der napoleonischen Zeit gebaut wurde. Die klassischen Figuren in den Reliefs und Skulpturen zeigen mythologische Szenen, die Besucher heute beim Durchgang unter dem Torbogen betrachten können.
Das Tor liegt an einem verkehrsreichen Kreisverkehr, wo mehrere Straßen zusammenlaufen, daher ist beim Überqueren Vorsicht geboten. Der beste Blick ergibt sich vom Parktor aus, wo man sowohl die Skulpturen als auch die Umgebung gut überblicken kann.
Zwei rechteckige Gebäude flankieren den Bogen und dienten früher als Zollhäuser, wo Waren und Reisende beim Betreten der Stadt kontrolliert wurden. Diese kleinen Bauwerke erinnern daran, dass das Tor einst eine praktische Grenze und nicht nur ein Denkmal war.
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