Mailand, Metropole in der Lombardei, Italien
Mailand ist eine Großstadt in der Lombardei im Norden Italiens und erstreckt sich über die weite Ebene des Po-Tals. Die Stadt liegt auf einer Höhe von etwa 120 Metern und umfasst mehrere konzentrische Ringe historischer und moderner Stadtteile.
Eine keltische Siedlung aus dem 6. Jahrhundert vor Christus wuchs später zur Hauptstadt des weströmischen Reiches heran. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einer bedeutenden Handelsmetropole und erlebte unter verschiedenen Herrscherhäusern mehrere Blütezeiten.
Die Stadt prägt Mode und Design durch ihre zweimal jährlich stattfindende Fashion Week, bei der Menschen aus der ganzen Welt zusammenkommen, um neue Kollektionen zu sehen. Einheimische treffen sich am Abend zum Aperitivo, einer geselligen Tradition, bei der Getränke mit kleinen Häppchen in Bars und Cafés serviert werden.
Vier U-Bahn-Linien verbinden die verschiedenen Stadtteile miteinander und erleichtern das Vorankommen zwischen den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Viele Straßen und öffentliche Bereiche sind für Fußgänger zugänglich, besonders in der historischen Innenstadt.
Die Stadt verfügt über ein ausgedehntes Netz von Navigli, historischen Kanälen, die einst für den Transport von Waren und Baumaterialien genutzt wurden. An bestimmten Stellen kann man heute noch die alten Wasserläufe und Schleusen sehen, die einst das gesamte Stadtgebiet durchzogen.
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