Pirelli-Hochhaus, Wolkenkratzer nahe dem Hauptbahnhof, Mailand, Italien
Der Pirelli Tower ist ein 110 Meter hoher Wolkenkratzer nahe dem Hauptbahnhof in Mailand. Die Fassade aus Glas und Stahl zeigt sich mit verjüngten Seiten und erstreckt sich über eine Breite von 55 Metern bei einer Länge von knapp 28 Metern.
Das Gebäude entstand zwischen 1956 und 1960 als Sitz einer bekannten italienischen Reifenfirma. Jahrzehntelang galt es als höchstes Bauwerk Italiens, bis es 1995 diesen Rang an ein anderes Hochhaus abgab.
Der Name stammt von der Reifenfirma, die das Bauwerk ursprünglich als Hauptsitz nutzte. An der Turmspitze steht eine kleine goldene Figur, die an den Brauch erinnert, keine Konstruktion höher als die Madonnina auf dem Mailänder Dom zu errichten.
Das Bauwerk beherbergt heute Büros der lombardischen Regionalverwaltung und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Lage in Bahnhofsnähe macht es leicht zu Fuß erreichbar, und die Form lässt sich von vielen Straßen der Innenstadt aus erkennen.
Die Spitze kann bei starkem Wind bis zu 14 Zentimeter hin und her schwingen, was Teil der ursprünglichen Konstruktion ist. Diese Beweglichkeit hilft, Belastungen durch Stürme mit Geschwindigkeiten bis 400 Kilometer pro Stunde abzufedern.
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