Milano Centrale, Bahnhof und architektonisches Monument in Mailand, Italien
Milano Centrale ist ein Bahnhof und Architekturdenkmal in Mailand mit 24 Bahnsteigen und Marmorfußböden sowie gläsernen Galerien im Inneren. Die Struktur erstreckt sich über eine beachtliche Fläche und funktioniert als wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Reisende aus ganz Europa.
Das heutige Gebäude wurde von Architekt Ulisse Stacchini entworfen und ersetzte 1931 die ursprüngliche Struktur von 1864 während einer Modernisierungsphase Italiens. Der Bau war Teil größerer Veränderungen in der Infrastruktur und dem städtischen Gesicht Mailands in diesem Jahrhundert.
Die Bahnhofshalle verbindet gotische, klassizistische und 1930er-Jahre-Architektur mit feinen Steinmetzarbeiten, Statuen und dekorativem Metallwerk an vielen Wänden. Besucher sehen überall handwerkliche Details, die von der künstlerischen Tradition dieser Zeit zeugen.
Der Bahnhof liegt 3 Kilometer vom Mailänder Dom entfernt und ist mit den U-Bahn-Linien M2 und M3 verbunden, die zu vielen Punkten der Stadt führen. Besucher finden Toiletten, Geschäfte und Restaurants im Bahnhof selbst, was längere Wartezeiten zwischen Zugfahrten angenehmer macht.
Der Bahnhof spielte während des Zweiten Weltkriegs eine tragische Rolle, da von hier Züge mit jüdischen Deportierten abfuhren. Heute erinnert ein Gedenkplatz auf Bahnsteig 21 an diese Geschichte und macht Besucher auf das Geschehene aufmerksam.
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