Palazzo Galbani, Neues Bauen Bürogebäude im Zentrum von Mailand, Italien.
Palazzo Galbani ist ein zwölfgeschossiges Hochhaus in Mailand mit einer achteckigen Grundform und einer Fassade aus Aluminium und grünlichem Wärmeschutzglas. Zwei angrenzende Volumen beherbergen Handelsflächen an der Via Fabio Filzi, während die oberen Etagen flexible Büroräume ohne tragende Innenstützen bieten.
Das Gebäude wurde zwischen 1956 und 1959 von den Architekten Eugenio und Ermenegildo Soncini zusammen mit Ingenieur Pier Luigi Nervi als Hauptsitz des Galbani-Unternehmens entworfen. Dies war eine bedeutende Zusammenarbeit zwischen renommierten italienischen Gestaltern, die moderne Ingenieurtechniken in einem Firmensitz umsetzten.
Das Gebäude verkörpert eine italienische Interpretation der modernen Architektur mit seinem charakteristischen Betonskelettaufbau und dünnen Stahlbetonplatten. Diese Gestaltungsweise war zu seiner Zeit ein Vorbild für wirtschaftliches Bauen ohne innere Stützen.
Das Gebäude befindet sich an einem zentralen Ort in Mailand und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit zwei Untergeschossen für Parkplätze und Archive unter dem Hauptturm. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein funktionierendes Bürogebäude handelt, daher ist der Zugang zum Innern eingeschränkt und ein Blick von außen auf die charakteristische Achteckform gibt den besten Eindruck.
Das Dach des Gebäudes trägt ein Kunstwerk des Bildhauers Enrico Ciuti, das bei einem Spaziergang durch Mailand leicht übersehen wird. Dieses Werk zeigt, wie der Auftraggeber Kunst in die Unternehmensarchitektur integrierte, eine Praxis, die in italienischen Bürogebäuden dieser Ära selten war.
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