Kloster Chiaravalle Milanese, Zisterzienserabtei in Mailand, Italien
Die Abtei Chiaravalle ist eine mittelalterliche Zisterzienserabtei am südlichen Stadtrand von Mailand in Italien. Der Komplex umfasst eine Kirche mit drei Schiffen, ein Kreuzgewölbe und einen schlanken Glockenturm, der über die umliegenden Felder ragt.
Bernhard von Clairvaux entsandte eine Gruppe von Mönchen nach Mailand, die 1135 diese Abtei gründeten. Die Gemeinschaft entwässerte später das umgebende Land durch ein Kanalsystem und wandelte Sümpfe in bewirtschaftbare Felder um.
Das Refektorium zeigt ein Fresko der Madonna mit Kind, umgeben von Heiligen, das Besucher heute bewundern können. Mönche beteten früher in dieser Abtei nach der Regel des Zisterzienserordens, und die Schlichtheit der Gewölbe spiegelt noch immer diese strenge Tradition wider.
Die Abtei liegt einige Kilometer außerhalb des Mailänder Zentrums und ist mit Stadtbussen erreichbar. Besucher sollten an Wochentagen am Vormittag oder Nachmittag kommen, am Wochenende nur am Nachmittag.
Die Decke des Chors trägt ein hölzernes Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, das über dem Altar schwebt. Darunter können Besucher noch die originalen Chorgestühle aus Nussbaumholz sehen, in die Mönche ihre Namen schnitzten.
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