Quintosole, Lokaler Identitätskern nahe der Via Ripamonti, Mailand, Italien
Quintosole ist ein Ortskern im Süden Mailands, der sein ländliches Gepräge bewahrt hat, mit geparkten Traktoren und Hähnen, die den Morgen ankündigen. Der Ort verbindet sich mit der Stadt durch die Via Ripamonti und verfügt über eine Ringstraße, die zu Wohngebäuden und zwei Kirchen führt.
Der Ort wurde 1346 erstmals als Teil der Pieve di San Donato erwähnt und erlebte mehrere administrative Veränderungen, bevor er 1923 endgültig in Mailand aufgenommen wurde. Diese lange Existenz als eigene Gemeinschaft prägte seine ländliche Identität bis heute.
Die Kirche Santa Maria dell'Assunta prägt das Zentrum des Ortes und zeigt sich mit wiederhergestellten Fresken und einer Madonna-Statue aus dem 18. Jahrhundert. Diese religiösen Kunstwerke erzählen von der künstlerischen Tradition, die den Ort seit Jahrhunderten begleitet.
Der Besuch ist am einfachsten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto über die Via Ripamonti erreichbar und eignet sich für einen Spaziergang durch die Ringstraße. Es ist ratsam, den Ort bei Tageslicht zu erkunden, um die ländliche Atmosphäre und die Architektur vollständig zu würdigen.
Casa Confalonieri, eine historische Landwirtschaftssiedlung, zeigt ein marmornes Familienwappen und schließt einen mittelalterlichen Turm neben der ursprünglichen Kirche ein. Dieses Gebäude ist ein seltenes Beispiel, wie Landwirtschaftsfamilien ihren Status und ihre Geschichte durch Architektur ausdrückten.
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