Parco naturale regionale del complesso lacuale Bracciano - Martignano, Regionalpark und Schutzgebiet nahe Rom, Italien
Der Parco naturale regionale del complesso lacuale Bracciano - Martignano ist ein Regionalpark im Nordwesten von Rom, der sich um zwei Vulkanseen erstreckt: den weitaus größeren Lago di Bracciano und den kleineren Lago di Martignano. Wälder, Schilfzonen und offene Ufer wechseln sich ab und bilden eine abwechslungsreiche Landschaft, die sich über die Gebiete der Metropolitanstadt Rom und der Provinz Viterbo erstreckt.
Die beiden Seen entstanden vor Hunderttausenden von Jahren durch vulkanische Aktivität und gehören zu einem breiten Gürtels erloschener Vulkane nördlich von Rom. In der Jungsteinzeit siedelten sich erste Menschen an den Ufern an, und später nutzten die Römer das Wasser des Bracciano-Sees für ihre Versorgungsinfrastruktur.
Fischer aus den umliegenden Ortschaften sind noch heute auf dem Wasser unterwegs und fangen Arten, die seit Generationen Teil der lokalen Küche sind. Besonders rund um den Bracciano-See lässt sich beobachten, wie eng das Alltagsleben der Dörfer mit dem Wasser verbunden ist.
Rund um die Seen gibt es markierte Wege für Fußgänger und Radfahrer, die vom flachen Ufer bis zu hügeligem Waldgelände reichen. Wer weniger Leute antreffen möchte, ist am Lago di Martignano besser aufgehoben als am bekannteren Lago di Bracciano.
Der Lago di Martignano ist vollständig vom Park umschlossen und darf nicht mit Motorbooten befahren werden, was ihn zu einem der wenigen motorbootfreien Seen in der Nähe von Rom macht. Aus diesem Grund hat er sein natürliches Ufer weitgehend unverändert behalten, während am Bracciano-See bereits Ortschaften und Hafenanlagen entstanden sind.
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