San Vincenzo, Renaissance-Kloster in Bassano Romano, Italien
San Vincenzo ist ein Kloster in Bassano Romano, das nach dem Zweiten Weltkrieg um eine Kirche aus dem 17. Jahrhundert errichtet wurde, die von der Familie Giustiniani in Auftrag gegeben worden war. Die Kirche folgt dem Architekturstil Jacopo Barozzi da Vignolas; die Wände sind ohne Fresken und nur mit einfachen Stuckarbeiten verziert. Im Inneren befinden sich zwei Tafeln mit Ablässen Papst Innozenz' X. und zwei Gemälde seitlich des Querschiffs.
Die Kirche San Vincenzo wurde im 17. Jahrhundert von der Familie Giustiniani als deren Mausoleum im Stil Jacopo Barozzi da Vignolas errichtet. 1607 kaufte Markgraf Vincenzo Giustiniani Michelangelos unvollendeten Auferstandenen Christus (1514-1516) für die Kapelle. Fürst Odescalchi schenkte den Komplex samt Ländereien 1940 den Silvestriner-Benediktinern; das heutige Kloster entstand nach dem Krieg um die Kirche.
Die Kirche war bereits dem heiligen Vinzenz von Saragossa geweiht, einem spanischen Diakon des 3. Jahrhunderts, bevor sie vor über 25 Jahren Kirche und Heiligtum des Heiligen Antlitzes Jesu wurde. Dies geschah auf Betreiben von Pater Ildebrando Gregori, dem geistlichen Vater von Schwester Maria Pierina De Micheli. Im Inneren ist eine lebensgroße Kopie des Turiner Grabtuchs zu sehen; am letzten Dienstag jedes Monats wird eine Messe mit anschließender Stunde der Anbetung gefeiert.
Das Kloster betreibt ein Gästehaus, das dem Abt Ildebrando Gregori gewidmet ist, mit 120 Betten, Tagungsräumen und Selbstversorgerküchen, offen für Gruppen und Einzelgäste. Die Mönche beten täglich das Stundengebet im Chor, und am letzten Dienstag jedes Monats findet eine Messe mit anschließender Stunde der Anbetung statt. In der Kirche hängt zudem eine lebensgroße Kopie des Turiner Grabtuchs.
Die Mönche betreiben eine traditionelle Kräuterapotheke, in der sie nach alten Rezepten Produkte wie Tinkturen, Salben und Kräutertees herstellen. Diese handgefertigten Produkte können Besucher kaufen und mit nach Hause nehmen, als direktes Ergebnis der klösterlichen Handwerkstradition.
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