Monti Picentini Regional Park, Regionalpark in Kampanien, Italien.
Der Regionalpark Monti Picentini ist ein Schutzgebiet in Kampanien, das sich über die Provinzen Avellino und Salerno erstreckt und Kalksteingebirge mit ausgedehnten Wäldern umfasst. Das Gelände ist von einem Netz markierter Wanderwege durchzogen, die mehrere Gipfel und Hochtäler miteinander verbinden.
Der Park wurde 1993 offiziell gegründet, um eine Berglandschaft zu schützen, die bereits seit der Altsteinzeit besiedelt war. Archäologische Funde in der Region zeigen, dass Menschen diese Täler und Höhlen schon vor sehr langer Zeit als Schutz und Lebensraum nutzten.
Der Park liegt zwischen zwei Provinzen, und viele Dörfer an seinen Rändern pflegen noch heute handwerkliche und gastronomische Traditionen, die eng mit den Wäldern und Weiden verbunden sind. Lokale Märkte und Feste, die im Herbst stattfinden, wenn die Kastanienernte beginnt, geben Besuchern die Möglichkeit, diesen Rhythmus aus der Nähe zu erleben.
Der Park ist am besten von den umliegenden Ortschaften aus zu erreichen, die als natürliche Ausgangspunkte für verschiedene Routen dienen. Wer in die höheren Lagen wandern möchte, sollte sich auf wechselnde Witterungsbedingungen einstellen und entsprechende Ausrüstung mitbringen.
Innerhalb des Parks befinden sich zwei besondere Naturzonen, Monte Polveracchio und Valle della Caccia, die auf dolomitisch-kalkhaltigem Boden wachsen und zusammen rund 1.260 Pflanzenarten beherbergen. Diese Zahl macht die Gegend zu einem der botanisch reichsten Gebiete Süditaliens.
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