Santuario della Madonna delle Grazie, Marienheiligtum in Avellino, Italien
Das Santuario della Madonna delle Grazie ist ein Heiligtum in Avellino, das sowohl als Wallfahrtsort als auch als Pfarrkirche dient. Der Innenraum wird durch einen antiken Nussbaum-Chor geprägt, dessen Stallen mit Olivenholz eingelegt sind und einen besondereren künstlerischen Eindruck hinterlassen.
Der Bau des Heiligtums begann zwischen 1580 und 1584 unter Bischof Ascanio Albertini und wurde 1609 feierlich geweiht. Das Gebäude stammt damit aus der Renaissance und zeigt die religiöse Architektur jener Zeit.
Das Heiligtum wird besonders am 2. Juli gefeiert, wenn Pilger aus den umliegenden Gemeinden zur religiösen Zeremonie kommen. Der Tag ist geprägt von Prozessionen und Andachten, die das Vertrauen der Gläubigen in die Jungfrau Maria zeigen.
Das Heiligtum ist sowohl als Wallfahrtsort als auch als reguläre Pfarrkirche in Betrieb und hält das ganze Wochenende über Gottesdienste ab. Besucher sollten sich auf die typischen Öffnungszeiten und Andachtszeiten vorbereiten, die für Kirchen in der Region üblich sind.
Im Jahr 1843 gewährte Kardinal Ferretti denjenigen, die beichteten und die Kommunion empfingen, während der ersten Juliwoche einen vollständigen Ablass. Diese besondere kirchliche Begünstigung zog aus dieser Zeit an gläubige Pilger an und prägt bis heute die Bedeutung des Ortes.
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