Montevergine, Kalksteinberg in der Provinz Avellino, Italien
Montevergine ist ein Kalksteingipfel in der Provinz Avellino mit einer Höhe von etwa 1.500 Metern und Hängen, die mit Kastanien- und Buchenwäldern bewachsen sind. Auf dem Berg steht ein altes Heiligtum in dieser bergigen Region Kampaniens, das sich über mehrere Höhenstufen erstreckt.
Der Berg wurde 1119 von Wilhelm von Vercelli gegründet, der hier ein Heiligtum errichtete, das sich zu einem bedeutenden religiösen Zentrum entwickelte. Im Laufe der Jahrtausende entstanden mehrere Klöster unter seiner Verwaltung, die die Bedeutung des Ortes in der Region verstärkten.
Das Heiligtum beherbergt eine byzantinische Ikone der Schwarzen Madonna, die seit Jahrhunderten Gläubige anzieht und zentral für die religiöse Identität des Ortes ist. Pilger kommen das ganze Jahr über hierher, um in diesem Wallfahrtsort zu beten und die spirituelle Atmosphäre zu erleben.
Ein Seilbahn verbindet die Stadt Mercogliano mit dem Berg und bringt Besucher bis zur Höhe des Heiligtums auf etwa 1.300 Metern. Die Gegend ist bergig mit wechselndem Wetter, daher sind angemessene Kleidung und festes Schuhwerk empfehlenswert, besonders außerhalb der wärmeren Monate.
Zwischen 1939 und 1946 diente das Heiligtum als geheimer Lagerort für das Turiner Grabtuch und schützte es vor möglicher Beschlagnahme während des Zweiten Weltkriegs. Diese verborgene Rolle machte den Ort zu einem unerwarteten Zufluchtsort für eines der heiligsten Objekte der Christenheit.
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