Synagoge, Synagoge aus dem 18. Jahrhundert in Monte San Savino, Italien
Die Synagoge von Monte San Savino ist eine zweigeschossige Struktur aus dem 18. Jahrhundert mit rechteckigen Fenstern, einem Ashlar-Portal und einem einfachen Dach. Das Gebaude beherbergt heute einen Ausstellungsbereich mit Fotografien zur Geschichte der jodischen Gemeinde vor Ort.
Judische Familien liessen sich ab 1627 in Monte San Savino nieder, was zur Errichtung dieses Gebaudes zwischen 1729 und 1732 fhrte. Das Bauwerk markiert einen wichtigen Punkt in der langen Geschichte der jodischen Prasenz in der Region.
Der Name der Straße ehrt Salomone Fiorentino, einen jüdischen Dichter und Kaufmann aus dem 18. Jahrhundert, dessen Vermächtnis in der Gemeinde weiterlebt. Die Synagoge selbst war ein Ort der Gemeinschaft und des religiösen Lebens für die jüdische Bevölkerung der Stadt.
Der Zugang wird von der Gemeinde Monte San Savino verwaltet und ermoglicht es Besuchern, das Innere zu sehen. Die Ausstellung mit Fotografien zur Geschichte der judischen Gemeinschaft bietet einen guten Einstiegspunkt zum Verstandnis der Staette.
Die Strasse, auf der sich die Synagoge befindet, wurde nach Salomone Fiorentino benannt, einem jodischen Dichter und Kaufmann, der im ausgehenden 18. Jahrhundert lebte und wirkte. Diese Benennung ist ein seltenes Zeichen der Anerkennung einer individuellen Personlichkeit aus der judischen Gemeinschaft.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.