Santuario della "Via Crucis", Religiöses Heiligtum und Museum in Cerveno, Italien
Der Santuario della Via Crucis ist ein Heiligtum mit Museum in Cerveno, das 198 lebensgroße Holz- und Gipsstatuen umfasst, die in 14 Stationen entlang eines Treppenkorridors neben der Pfarrkirche angeordnet sind. Der Komplex zeigt detailliert die Szenen von Jesu Leiden durch diese kunstvoll gestalteten Figurengruppen.
Die Konstruktion begann am 1. Januar 1752, als der Pfarrer Andrea Boldini den Bildhauer Beniamino Simoni mit der Schaffung des Stationswerks beauftragte. Simoni arbeitete über Jahre an diesem großen Projekt, um die religiöse Vision des Priesters in Stein und Holz umzusetzen.
Der Heiligtum verkörpert die Tradition der Sakralen Berge der Lombardei und des Piemont, mit Fresken in den Nischen, die Szenen aus der Passion Christi darstellen. Diese Form der religiösen Darstellung war im Alpenraum besonders beliebt und lockt bis heute Pilger an, die die Kunstwerke verehren.
Das Heiligtum benötigt Voranmeldung für Besuche, und Informationen sind über Michela Passoni per Telefon erhältlich. Es ist ratsam, im Voraus Kontakt aufzunehmen, um einen Besuch zu arrangieren und sicherzustellen, dass man Zugang hat.
Alle zehn Jahre führen Einheimische eine Live-Aufführung der Passion auf, in der die in Simonis Holzarbeiten dargestellten Charaktere zum Leben erweckt werden. Diese Veranstaltung ist ein seltenes Beispiel dafür, wie alte religiöse Kunst in der modernen Gemeinde immer noch lebendig wird.
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