Basilika Santa Maria del Fonte, Basilika minor in Caravaggio, Italien
Santa Maria del Fonte ist eine Wallfahrtskirche in Caravaggio, einem kleinen Ort in der Lombardei, die als nationale Kulturerbestätte Italiens anerkannt ist. Der Innenraum folgt dem lateinischen Kreuzgrundriss mit einem einzigen Kirchenschiff, ionischen Kapitellen und einer Kuppel, die sich über die zentrale Vierung erhebt.
Der Bau des Heiligtums begann 1575 unter der Leitung von Erzbischof Carlo Borromeo, nachdem eine erste kleine Kapelle die wachsende Zahl von Pilgern nicht mehr aufnehmen konnte. Der Architekt Pellegrino Tibaldi entwarf das Gebäude, dessen Arbeiten sich bis ins frühe 18. Jahrhundert fortsetzten.
Der Name verweist auf die Quelle, die während der Marienerscheinung entsprungen sein soll und heute im unterirdischen Bereich zugänglich bleibt. Wallfahrer besuchen diesen Ort während des ganzen Jahres, besonders am Jahrestag der Vision Ende Mai, wenn Prozessionen und besondere Messen stattfinden.
Das Gelände liegt am Stadtrand und ist zu Fuß vom Zentrum von Caravaggio aus in etwa zwanzig Minuten erreichbar. Die Quelle befindet sich in einem separaten unterirdischen Raum, zu dem Stufen hinunterführen.
Die Sakristei bewahrt Fresken von Camillo Procaccini aus dem späten 16. Jahrhundert, die Szenen aus dem Leben Mariens darstellen. Giovanni Moriggia und Luigi Cavenaghi gestalteten später weitere Dekorationen im Hauptraum, wobei sie die barocke Atmosphäre des Gebäudes verstärkten.
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