Gigantengrab von Su Quaddu de Nixias, Bronzezeitliche Grabstätte in Lunamatrona, Italien.
Das Grabbauwerk ist eine unterirdische Kammer mit einem etwa 10 Meter langen Gang, errichtet aus örtlichem mergeligem Stein und mit flachen Steinen bedeckt. Der Zugang wird durch eine charakteristische Steinstele mit gekrümmter Nischenkonstruktion gekennzeichnet.
Das Grabmal entstand in der Späten Kupferzeit zwischen 2400 und 2100 v. Chr., ursprünglich als ein Steinkistengrab mit vier Steinplatten. Der Bau entwickelte sich über die Jahrhunderte zu einem größeren unterirdischen Kammergrab mit der monumentalen Stele.
Der Ort zeigt, wie die alten Sarden ihre Toten begruben und welche Bedeutung Monumentalbauten für sie hatten. Die markante Steinstele mit ihrer gekrümmten Form war ein sichtbares Zeichen für die Gemeinde und prägte das Landschaftsbild.
Die Stätte liegt in einem ländlichen Gebiet und ist zu Fuß vom Dorf aus erreichbar, benötigt aber sturdy Schuhe für den Weg über unebenes Gelände. Ausgegrabene Artefakte werden im nahegelegenen Genna Maria Museum in Villanovaforru gezeigt.
Eine kreisförmige Öffnung in der oberen Parte der Stele gab dem Ort seinen Namen Su cuaddu e Nixias, was einer lokalen Legende über das Anbinden von Pferden entstammt. Diese markante Durchbohrung ist tatsächlich das Loch, um das sich die alte Geschichte rankt.
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