Chiantishire, Weinregion zwischen Florenz und Siena, Italien.
Chiantishire ist ein Weingebiet im Herzen der Toskana zwischen Florenz und Siena, das sich über hügelige Landschaften mit Weinbergen, Olivenbäumen, Zypressen und alten Steingehöften erstreckt. Die Region ist bekannt für die Herstellung von Chianti-Klassico-Weinen, die hauptsächlich aus Sangiovese-Trauben gewonnen werden.
Im Jahr 1716 erließ der Großherzog Cosimo III. de Medici das erste Rechtsdokument der Welt, das die Grenzen des Chianti-Weinbaugebietes klar definierte. Dieses Dekret schuf die Grundlage für die moderne Herkunftsbezeichnung und Qualitätskontrolle von Weinen.
Der Gegend verdankt ihr Spitzname "Chiantishire" einer Welle von britischen Auswanderern, die seit dem späten 20. Jahrhundert Häuser hier kauften und das Gebiet stark prägten. Dieses Phänomen hat das Zusammenleben von lokaler toskanischer Tradition mit angelsächsischen Einflüssen geprägt, was man heute noch im sozialen Leben spürt.
Viele Weingüter in der Region bieten Führungen und Verkostungen an, wo man die Herstellung von Wein hautnah erleben kann. Es ist ratsam, vorher zu reservieren, da einige Betriebe nur zu bestimmten Zeiten Besucher annehmen.
Das Gebiet beherbergt mittelalterliche Städte wie Castellina, Radda und Gaiole, die im 13. Jahrhundert die ursprüngliche Chianti-Liga bildeten. Diese drei Burgen-Gemeinden waren einst verbündete Festungen in einem strategisch wichtigen Netzwerk.
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