Die Weintraubenlandschaften von Piedmont: Langhe-Roero und Monferrato, UNESCO-Weinregion zwischen Po und Ligurischen Apenninen, Italien
Die Weinlandschaft von Langhe-Roero und Monferrato erstreckt sich uber sanfte Hugel mit Weingarten, kleinen Stadten und Ackerland in drei italienischen Provinzen. Das Gebiet umfasst etwa 10800 Hektar, wo sich Reben, historische Siedlungen und landwirtschaftliche Flachen abwechseln.
Diese Region war bereits in der Antike fur Weinanbau bekannt, als etruskische und keltische Zivilisationen hier aufeinandertrafen und die ersten Reben kultivierten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelten sich hier spezialisierte Methoden, die dieses Gebiet zu einer bedeutenden Weinregion machten.
Der Wein prägt hier seit Jahrhunderten das Aussehen der Landschaft und das tägliche Leben der Menschen, die ihre Fachkenntnisse von Generation zu Generation weitergeben. Die traditionellen Weingüter und mittelalterlichen Dörfer zeigen, wie eng Weinanbau und Siedlung miteinander verwoben sind.
Die beste Zeit zum Erkunden ist von September bis November, wenn die Weinlese stattfindet und die Landschaft ihre wärmsten Farbtöne hat. Die Hügel sind leicht zu Fuß erreichbar, und kleine Hotels in den Dörfern liegen nah beieinander.
Unterirdisch versteckt in den Monferrato-Hugeln liegen alte Keller namens Infernot, die direkt in das Gestein gegraben wurden, um Wein auf naturliche Weise kuhl zu halten. Diese unterirdischen Raume zeigen eine geniale Losung der fruheren Generationen fur die Weinlagerung.
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