Rotonde von Brunelleschi, Kirchengebäude der Renaissance in Florenz, Italien
Die Rotonda di Santa Maria degli Angeli ist ein achteckiges Bauwerk mit einer zentralen Kuppel, das Filippo Brunelleschi 1434 entwarf. Der Innenraum folgt Brunelleschis Originalplan, der sich vom Pantheon inspirieren ließ, während das Äußere in den 1930er Jahren überarbeitet wurde.
Der Bau begann 1434 auf Wunsch der Erben des Feldherrn Filippo degli Scolari, wurde aber bald wegen finanzieller Schwierigkeiten unterbrochen. Das Projekt zeigt eine wichtige Phase in Brunelleschis Entwicklung zentraler Bauformen, die später die Renaissance prägen sollten.
Der Name stammt vom Kult der Engel, der an diesem Ort gepflegt wurde, und die angegliederte Klosteranlage war ein wichtiger Bildungsort für Florentiner Kaufmannsfamilien. Besucher sehen heute noch die räumliche Ordnung, die das geistige Leben der Mönche widerspiegelt.
Das Gebäude ist leicht erreichbar und liegt in der Nähe anderer wichtiger Florentiner Kulturstätten, was es zu einem guten Halt auf einem größeren Rundgang macht. Der Innenraum lässt sich problemlos begehen und bietet gute Sichtlinien auf die architektonischen Details der Kuppel und der Wände.
Das Gebäude war eines der ersten Renaissancebauten mit achteckiger Grundform, umgeben von acht Nebenbereichen, die eine gleichmäßige Anordnung um die zentrale Kuppel bildeten. Dieses geometrische System war revolutionär und beeinflusste später viele andere zentralplanartige Gebäude.
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