Santa Chiara, Barockkloster in Sulmona, Italien.
Das Kloster Santa Chiara ist ein barockes Bauwerk, das sich vom Piazza Garibaldi bis zu den östlichen Stadtmauern aus dem 14. Jahrhundert erstreckt und einen vierseitigen Komplex bildet. Die Struktur umfasst mehrere Höfe, Wohnräume und eine Kapelle, in der heute die diözesane Museumssammlung untergebracht ist.
Das Kloster wurde zwischen 1260 und 1269 von der seligen Floresenda aus Palena gegründet. Nach schweren Erdbeben in 1456 und 1706 wurde das Gebäude grundlegend umgebaut und erhielt sein heutiges barockes Aussehen.
Der Name Santa Chiara ehrt die heilige Klara von Assisi, Gründerin des Klarissinnenordens, dessen Nonnen hier seit Jahrhunderten lebten. Besucher können noch heute die massiven Steingitter in der Kapelle sehen, durch die die Schwestern einst mit der Außenwelt sprachen.
Das Gelände ist heute teilweise als Kulturzentrum und Wohnbereich in Nutzung, daher ist der Zugang zu bestimmten Räumen eingeschränkt. Besucher sollten vorher prüfen, welche Bereiche zugänglich sind, besonders wenn sie die Museumssammlung in der Kapelle sehen möchten.
Die Nonnen des Klosters entwickelten hier spezielle Techniken zur Herstellung von Confetti, die Sulmona zu einem international bekannten Zentrum für dieses handwerkliche Produkt machten. Diese Kunstfertigkeit entstand vollständig innerhalb der Klostermauern und prägt bis heute die lokale Handwerkstradition.
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