Hermitage of Sant'Onofrio al Morrone, Religiöse Einsiedelei aus dem 13. Jahrhundert in Sulmona, Italien.
Das Hermitage Sant'Onofrio al Morrone ist ein religiöses Heiligtum aus dem 13. Jahrhundert, das sich über drei Ebenen an einer Felswand in Sulmona erstreckt. Die Anlage umfasst Arkaden, Zellen, einen Oratorium und eine Terrasse mit Blick auf das Peligna-Tal.
Das Heiligtum wurde im 13. Jahrhundert gegründet und ist eng mit Pietro da Morrone verbunden, der später Papst Celestin V. wurde. Er erhielt 1294 die Nachricht seiner Wahl zum Papst, während er in einer Grotte dieses Ortes meditierte.
Der Ort ist mit dem Namen des heiligen Onofrio verbunden, einer Figur der christlichen Tradition, die hier in den Felsen verankert ist. Die Zellen im ersten Stock zeigen, wie Mönche in dieser abgelegenen Umgebung lebten und beteten.
Der Aufstieg vom Parkplatz zum Heiligtum dauert etwa zwanzig Minuten und führt steil bergauf, daher sollte man festes Schuhwerk und ausreichend Zeit einplanen. Es ist ratsam, vor dem Besuch die Öffnungszeiten im Fremdenverkehrsamt von Sulmona zu überprüfen.
An diesem Ort bewahren Besucher ein altes Ritual, indem sie die Felswände berühren, in der Hoffnung auf Heilung und Segen. Das umliegende Gelände bietet auch Heilkräuter und Pflanzen, die seit Jahrhunderten von Gläubigen und Mönchen gesammelt werden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.