Castello De Sanctis, Mittelalterliche Burg in Roccacasale, Italien.
Castello di Roccacasale ist eine mittelalterliche Festung, die auf dem Monte della Rocca auf 450 Metern Höhe thront und vier zylindrische Türme sowie einen ummauerten Hof aufweist. Die Struktur wurde strategisch platziert, um das darunter liegende Peligna-Tal zu überwachen und zu kontrollieren.
Die Festung wurde im 10. Jahrhundert als militärischer Wachtturm errichtet und spielte eine wichtige Rolle in der Verteidigung des Gebiets. Sie erlitt erhebliche Schäden durch das Erdbeben von 1461, das die Region um L'Aquila heimsuchte.
Die Burg war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Verteidigungszentrum für die Region und prägte das Leben der umliegenden Gemeinden. Der Ort zeigt noch heute, wie Menschen damals Höhenlagen nutzten, um ihre Siedlungen zu schützen.
Der Zugang zur Burg erfolgt durch markierte Wanderwege im Nationalpark Gran Sasso e Monti della Laga, wobei die nahegelegene Kirche Santa Maria della Pietà ein guter Orientierungspunkt ist. Das Gelände ist gebirgig, daher sollten Besucher mit angemessenem Schuhwerk und ausreichend Zeit für die Wanderung rechnen.
Die Festung liegt auf 1.460 Metern Höhe und gehört zu den höchstgelegenen Wehranlagen in der zentralen Apennin-Region. Diese extreme Höhenlage machte sie zu einem der gefürchtetsten Verteidigungsposten der damaligen Zeit.
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