Santuario della Cornabusa, Bergsanktuar in Sant'Omobono Terme, Italien
Das Santuario della Cornabusa ist ein Heiligtum, das sich vollständig innerhalb einer natürlichen Höhle befindet und sich über etwa 96 Meter erstreckt. Der unterirdische Raum wird durch Stalaktiten geprägt und enthält einen natürlichen Quell, der durch die Kalksteinwände fließt.
Das Heiligtum entstand im 14. Jahrhundert, als lokale Bewohner während bewaffneter Konflikte Zuflucht in der Höhle suchten und eine Marienfigur mitbrachten. Im Jahr 1510 erhielt der Ort die offizielle Genehmigung zur Abhaltung von Eucharistiefeiern.
Der Heiligtum ist mit dem Namen der Jungfrau Maria verbunden, die hier in einer Nische verehrt wird. Die Gläubigen besuchen diesen unterirdischen Ort, um in der Nähe des natürlichen Quells zu beten, der Teil des Ortes ist.
Der Ort kann von Ostern bis Oktober besucht werden, wobei die Wintermonate nur begrenzte Möglichkeiten bieten. Man sollte angemessene Kleidung mitbringen, da die Höhle ganzjährig kühl bleibt und der Boden kann rutschig sein.
Die Höhle erzeugt ein besonderes akustisches Klangbild durch das Rauschen des natürlichen Quells und das Tropfen von Wasser aus den Deckensteinen. Diese natürlichen Geräusche machen den Ort zu einem ungewöhnlichen Erlebnis während des Gebets oder der Ruhe.
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