Kunitachi, Universitätsstadt in West-Tokio, Japan
Kunitachi ist eine Universitätsstadt im westlichen Teil der Metropolregion Tokio, rund 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Die Stadt liegt zwischen den Flüssen Tama und Nogawa und ist durch eine zentrale Allee, die Daigaku Dori, geprägt, die sich vom Bahnhof Kunitachi bis zum Flussufer erstreckt und von Kirschbäumen und Zelkoven gesäumt wird.
In den 1920er Jahren erwarb Kojiro Tsutsumi das Gelände und entwickelte es zu einer geplanten Wohnsiedlung mit breiten Straßen und Grünflächen, um dort einen Universitätsbezirk zu schaffen. Die Hitotsubashi-Universität zog später in die Stadt und prägt seitdem den akademischen Charakter der Gegend.
Das traditionelle Wohnhaus der Familie Honda, über 300 Jahre alt und als materielles Kulturgut registriert, zeigt die Bauweise früherer Epochen. Besucher können die Holzkonstruktion und die Raumaufteilung dieser Wohnstätte aus der Edo-Zeit besichtigen und nachvollziehen, wie Familien damals gelebt haben.
Die JR Chuo Main Line verbindet den Ort direkt mit dem Zentrum von Tokio, während die Nambu Line zusätzliche Verbindungen in die Nachbargebiete bietet. Die Daigaku Dori ist für Fußgänger und Radfahrer zugänglich und eignet sich gut für Spaziergänge, besonders im Frühling während der Kirschblüte.
Yabo Tenman-gu wurde im Jahr 903 gegründet und gilt als ältester Tenmangu-Schrein in der Kanto-Region. Besucher können dort Holzschnitzereien betrachten und freilaufendes Geflügel beobachten, das im Schreingelände lebt.
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