Ryoichi & Fudeko Ishii, Museum in Japan
Ryoichi & Fudeko Ishii ist ein historisches Gebäude, das einst als Schule in Yagawa diente und heute als Museum funktioniert, das das Leben und Wirken seiner Gründer dokumentiert. Das Anwesen mit seinen restaurierten Holzböden, großen Fenstern und ehemaligen Klassenräumen zeigt die Struktur einer Bildungseinrichtung aus früheren Zeiten.
Ryoichi Ishii wurde 1867 geboren und reiste 1896 in die Vereinigten Staaten, um Methoden zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen zu studieren, bevor er 1897 die erste Schule dieser Art in Japan gründete. Unter der Leitung von Fudeko Ishii florierte die Institution, überstand Kriege und Härten und spielte eine wichtige Rolle bei der Gestallung von Behindertenbetreuung in Japan nach dem Zweiten Weltkrieg.
Der Name des Ortes ehrt die Gründer Ryoichi und Fudeko Ishii, deren Engagement für Bildung und Fürsorge noch heute in den Räumen spürbar ist. Die renovierten Klassenzimmer und Lernbereiche zeigen, wie dieser Ort während einer Zeit großer gesellschaftlicher Veränderungen funktionierte und Menschen mit Behinderungen würdevoll unterrichtete.
Das Gelände liegt in einer ruhigen Gegend abseits von belebten Straßen und ist von Bäumen und kleinen Bächen umgeben, was es zu einem friedlichen Ort zum Erkunden macht. Die restaurierten Räume sind gut zugänglich und ermöglichen es Besuchern, die Raumaufteilung und tägliche Abläufe aus historischer Zeit nachzuvollziehen.
Ryoichi Ishii traf während seines Studiums in Amerika Helen Keller, eine berühmte Schriftstellerin und Aktivstin für Menschen mit Behinderungen, was sein Verständnis für Förderung und Inklusion prägte. Diese international ausgerichteten Ideen brachte er zurück nach Japan und machte die Schule zu einer der ersten Institutionen ihrer Art, die globale Erkenntnisse in lokale Praktiken umwandelte.
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