Shinchō-ji, Buddhistischer Tempel in Shibasakichō, Japan.
Shinchō-ji ist ein buddhistischer Tempel in Shibasakichō, Japan, dessen Hauptgebäude aus hellem Holz mit klassischen Dachformen besteht. Das Gelände umfasst mehrere kleinere Strukturen, die um einen zentralen Bereich mit Steinlaternen und gepflegten Pflanzen angeordnet sind.
Shinjō Itō gründete diesen Ort im Herbst 1938 als eigenständige Kultstätte außerhalb der großen buddhistischen Schulen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelte die Gemeinschaft eigene Lehrmethoden und spirituelle Ansätze.
Die Tempelgebäude werden regelmäßig zur stillen Betrachtung genutzt, wobei Besucher und Praktizierende in den frühen Morgenstunden zusammenkommen. Räucherwerk und Glockenklang begleiten die täglichen Rituale im Innenhof.
Der Zugang erfolgt über einen kurzen Weg vom nächsten Wohnviertel aus, wobei die Wege innerhalb des Geländes meist eben und aus festem Kies sind. Die Haupthalle steht für Besucher während der Tagesstunden offen, sodass man ruhig eintreten kann.
Die Gemeinschaft folgt keiner der großen Traditionen des japanischen Buddhismus und hat stattdessen ihre eigenen Praktiken seit der Nachkriegszeit entwickelt. Diese Unabhängigkeit zeigt sich in der Art und Weise, wie Lehren vermittelt und Zeremonien abgehalten werden.
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