FARET Tachikawa, Öffentliche Kunstinstallation in Tachikawa, Japan.
FARET Tachikawa ist ein öffentliches Kunstprojekt im modernen Stadtteil nördlich des Bahnhofs Tachikawa in Japan, das über 100 Werke von Künstlern aus der ganzen Welt zeigt. Die Werke sind auf Gebäude, Plätze und Gehwege im gesamten umgestalteten Viertel verteilt.
Das Gelände war von 1945 bis 1977 ein Stützpunkt der US-Luftwaffe und wurde danach schrittweise an die japanischen Behörden zurückgegeben. Die Umgestaltung in ein öffentliches Kunstviertel begann 1994 und verwandelte das frühere Militärgelände vollständig.
Die Kunstwerke sind nicht in einem Museum versammelt, sondern direkt in die Straßen, Fassaden und öffentlichen Bereiche des Viertels eingebettet. Wer durch das Gebiet spaziert, entdeckt sie beiläufig zwischen Geschäften und Eingängen.
Das gesamte Kunstprojekt ist zu Fuß erkundbar, da sich alle Werke innerhalb weniger Gehminuten vom Bahnhof Tachikawa befinden. Ein Audioguide oder eine gedruckte Karte hilft dabei, die über das Viertel verteilten Werke zu finden.
Robert Rauschenbergs Werk zeigt ein Fahrrad, das in ein leuchtendes Neonparkschild eingebettet ist, und ist nach Einbruch der Dunkelheit besonders gut zu sehen. Manche Werke des Projekts sind in Gebäuden versteckt und nur durch bestimmte Eingänge zugänglich.
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