Tachikawa, Verkehrsknotenpunkt im westlichen Tokio, Japan
Tachikawa ist eine Stadt im westlichen Teil der Metropolregion Tokio in Japan, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und zahlreiche Wohngebiete, Geschäftsviertel und Parks umfasst. Der zentrale Bahnhof bildet den Knotenpunkt, um den sich Einkaufszentren, Bürogebäude und öffentliche Einrichtungen gruppieren.
Die Region stand einst unter der Kontrolle lokaler Kriegsherren während der Bürgerkriegsperiode, bevor sie nach dem Zweiten Weltkrieg von amerikanischen Streitkräften besetzt wurde. Die Militärbasis wurde in den 1970er Jahren geschlossen, wodurch große Flächen für zivile Nutzung frei wurden.
Der Name stammt von der Familie Tachikawa, die hier im Mittelalter ansässig war, und heute ist die Stadt ein dichtes Netz aus Wohnvierteln, Einkaufsstraßen und Grünflächen. Kunstwerke stehen an Straßenecken und Plätzen, besonders im Bezirk Faret, wo Skulpturen und Installationen in den Alltag integriert sind.
Mehrere Bahnlinien halten am Hauptbahnhof und verbinden die Stadt mit dem Zentrum von Tokio sowie mit benachbarten Regionen. Die Einkaufs- und Geschäftsbereiche liegen in Fußnähe vom Bahnhof, während Parks und Freizeitanlagen etwas weiter außerhalb erreicht werden können.
Ein ehemaliges Militärflugfeld verwandelte sich in einen ausgedehnten Park, der heute von Familien und Sportlern genutzt wird. Teile der alten Landebahn blieben erhalten und dienen nun als Rad- und Laufwege durch weite Rasenflächen.
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