Inazawa, Industriestadt im Nordwesten der Präfektur Aichi, Japan
Inazawa ist eine Stadt in der nordwestlichen Präfektur Aichi in Japan, die auf der fruchtbaren Owari-Ebene in der Nähe von Nagoya liegt. Sie erstreckt sich über ein Gebiet, in dem sich Wohnviertel, Industriezonen und landwirtschaftliche Flächen durchmischen, während kleine Kanäle und Felder noch an die ländliche Vergangenheit der Region erinnern.
Die Gegend war während der Nara-Zeit die Hauptstadt der Provinz und verwandelte sich später in eine Poststation auf der Nakasendo-Route während der Edo-Zeit. Diese Straße verband Miya mit Tarui und brachte Reisende und Händler durch das Gebiet.
Der Name der Stadt verbindet die Zeichen für Reis und Sumpf und verweist auf die jahrhundertealte Arbeit der Bauern in diesem fruchtbaren Gebiet. Heute sieht man im Stadtbild die Mischung aus modernen Produktionshallen und kleineren Höfen, auf denen Gemüse angebaut wird und Ginkgobäume wachsen.
Die Stadt liegt nah genug an Nagoya, um mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar zu sein, und dient als Ausgangspunkt für Besucher, die die Region Aichi erkunden möchten. Wer im März kommt, kann das Pflaumenfest im Arbor Center besuchen, wo Pflanzen verkauft werden und Wettbewerbe stattfinden.
Die Stadt beherbergt einen Aufzugtestturm, der lange Zeit als der höchste der Welt galt und von weitem sichtbar ist. In der Umgebung finden sich auch die Überreste alter Burgen wie Orizu und Shobata, die von der wehrhaften Vergangenheit der Region zeugen.
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