Owari Kokubunji, Buddhistischer Tempel in Yawase, Inazawa, Japan
Owari Kokubunji ist ein buddhistischer Tempel im Stadtteil Yawase in Inazawa, Japan, der dem Rinzai-Zen-Schulstil folgt. Im zentralen Gebäude befindet sich eine Yakushi-Nyorai-Statue, umgeben von fünf Holzstatuen aus der Kamakura- und Muromachi-Zeit.
Der Tempel wurde 741 auf Befehl von Kaiser Shomu als Teil eines landesweiten Netzwerks von Provinztempeln gegründet, das den Buddhismus in Japan stärken sollte. Der heutige Standort liegt nahe dem ursprünglichen, dessen Fundamente durch Ausgrabungen freigelegt wurden.
Das Heiligtum ist bekannt für fünf hölzerne Statuen, die dem Besucher zeigen, wie religiöse Kunstwerke über Jahrhunderte hinweg gepflegt werden. Sie stammen aus dem Kamakura und Muromachi-Zeitalter und zählen zu den wichtigsten Kulturgütern Japans.
Der Tempel ist von der Haltestelle Yawase Kannon-mae aus erreichbar, die mit einem Meitetsu-Bus vom Bahnhof Konomiya bedient wird, gefolgt von einem kurzen Fußweg. Da der Boden uneben ist und traditionelle Innenräume ohne Schuhe betreten werden, sind feste Schuhe empfehlenswert.
Die bei Ausgrabungen freigelegten Fundamente des Originaltempels führten 2012 zur Ausweisung des Geländes als nationales historisches Denkmal. Anhand dieser Überreste konnten Forscher den ursprünglichen Grundriss des Komplexes aus dem 8. Jahrhundert rekonstruieren.
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