Higashiyamato, Wohnstadt im westlichen Tokio, Japan
Higashiyamato ist eine Wohnstadt im westlichen Teil der Metropolregion Tokio, die auf der Musashino-Terrasse liegt. Die Straßen verlaufen zwischen niedrigen Wohnhäusern und kleinen Parks, die den ruhigen Charakter der Nachbarschaft prägen.
Die Ortschaft hieß ursprünglich Takagi und wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Dorf zusammengelegt. Der Name wechselte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bevor die Ansiedlung 1970 offiziell zur Stadt wurde.
Das Volkskundemuseum bietet Raum für lokale Kunstwerke und historische Sammlungen, während das Planetarium unter seiner Kuppel den Sternenhimmel zeigt. Besucher können durch die Ausstellungsräume gehen und nachvollziehen, wie sich das tägliche Leben in dieser Gegend über die Jahre verändert hat.
Die Seibu-Bahn und die Tama-Einschienenbahn verbinden die Gegend mit dem Zentrum von Tokio und erleichtern die täglichen Pendelfahrten. Viele Bewohner nutzen diese Linien, um morgens zur Arbeit zu fahren und abends zurückzukehren.
Eine alte Umspannstation trägt noch Einschusslöcher aus dem Zweiten Weltkrieg an ihren Mauern. Das Gebäude versorgte damals Fabriken mit Strom, die Munition für die Kriegsanstrengungen herstellten.
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