Konjō-in, Buddhistischer Tempel in Kami-Yamaguchi, Japan.
Konjō-in ist ein buddhistischer Tempel in Kami-Yamaguchi und verfügt über mehrere Gebäude wie eine Haupthalle, Tore und einen Pavillon zur Wasserreinigung sowie spezialisierte Räume wie die Dainichi-Halle und die Tausend-Buddha-Halle. Die Anlage folgt einer traditionellen Anordnung, die Besuchern einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Funktionen und heiligen Räume bietet.
Der Tempel wurde zwischen 810 und 824 vom buddhističen Mönch Kukai gegründet und erlangte später Bedeutung, als der Feldherr Nitta Yoshisada ihn während seiner Kampagne gegen Kamakura als Gebetsort nutzte. Diese frühe Verbindung zu Macht und Spiritualität prägte die Rolle des Tempels in der regionalen Geschichte.
Der Hauptaltar beherbergt eine tausendarmige Kannon-Statue, die nur alle 33 Jahre der Öffentlichkeit gezeigt wird und spirituelle Verehrung durch diese lange Wartezeit besonders macht. Diese Praxis verbindet den Ort mit alten religiösen Traditionen und zieht Pilger an, die die seltene Ausstellung miterleben möchten.
Der Tempel befindet sich in der Nähe von Seibu Kyujo-mae Station an der Seibu Railway Sayama Line und ist von dort aus leicht zu Fuß erreichbar. Das Gelände ist an den meisten Tagen für Besucher zugänglich, was die Erkundung der Gebäude und Außenanlagen in Ihrem eigenen Tempo ermöglicht.
Das Gelände beherbergt ein koreanisches Bronzegong, das als Kulturgut der Stadt Tokorozawa anerkannt ist und bei Besuchern oft übersehen wird. Gleichzeitig fungiert der Tempel als eine von fünf Stationen auf der Okutama New Shikoku Pilgrimage Route, was ihm Bedeutung für längere spirituelle Reisen gibt.
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