Karuizawa, Bergkurort im Bezirk Kitasaku, Japan
Karuizawa ist eine Gemeinde am Fuß des Berges Asama in der Präfektur Nagano, die sich über bewaldete Hänge und Täler auf etwa tausend Metern Höhe erstreckt. Die Siedlung verbindet Waldwege mit kleinen Geschäftsvierteln und Wohngebieten, die sich zwischen den Bäumen verteilen.
Ein kanadischer anglikanischer Missionar namens Alexander Croft Shaw gründete den Ort im Jahr achtzehnhundertsechsundachtzig als Sommerfrische und zog damit wohlhabende Gäste aus Tokio an. Die Siedlung entwickelte sich später zu einer Poststation entlang der alten Handelsrouten durch die Berge.
Die Gemeinde zeigt noch heute eine Mischung aus japanischen Bauten und westlichen Villen, die während der Meiji- und Taisho-Zeit entstanden. Diese Architektur spiegelt die frühe Öffnung des Ortes für internationale Gäste wider, die hier Sommer und Herbst verbrachten.
Der Hokuriku-Shinkansen verbindet den Ort mit Tokio in etwas mehr als einer Stunde, was ihn zu einem beliebten Ziel für Wochenendreisende macht. Die Gemeinde ist gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, da viele Wege durch die Wälder und zwischen den Ortsteilen führen.
Der Ort war Gastgeber für Reitsportveranstaltungen bei den Sommerspielen neunzehnhundertvierundsechzig und für Curling-Wettbewerbe bei den Winterspielen neunzehnhundertachtundneunzig. Diese beiden olympischen Anlagen stehen noch heute und werden für lokale Sportveranstaltungen genutzt.
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