Saikū, Kaiserliche Palastüberreste in Meiwa, Japan.
Saikū ist eine Palastruine in Meiwa, die sich über mehrere Kilometer erstreckt und historische Gebäudereste sowie Gartenanlagen mit Flussufern umfasst. Das Areal zeigt die räumliche Anordnung einer kaiserlichen Residenz mit erhaltenen Grundrissen und archäologischen Schichten.
Von dem 7. bis zum 14. Jahrhundert diente Saikū als Residenz für unverheiratete kaiserliche Prinzessinnen, die als Priesterinnen am Ise-Schrein tätig waren. Die Anlage wurde später verlassen und über Jahrhunderte hinweg allmählich vergessen.
Die Palastgebäude folgten dem Shinden-Zukuri-Stil mit Japanischem Zypressenholz und hölzernen Verschlüssen ohne Nägel, was die handwerkliche Tradition dieser Residenz widerspiegelt.
Ein Museum am Ort zeigt archäologische Funde wie Tonware und alte Schreibgeräte und hilft Besuchern, die Ausgrabungen zu verstehen. Die Ruinen sind von der Bahnstation leicht zu erreichen und der Ort bietet gepflegte Wege zum Erkunden der Anlage.
Während archäologischen Arbeiten in den 1970er Jahren wurde eine der größten Tonpferdeplastiken Japans entdeckt, was zur Wiederentdeckung dieser lange vergessenen Anlage führte. Der Fund zeigte, dass dieser Ort über Generationen hinweg von der örtlichen Bevölkerung völlig in Vergessenheit geraten war.
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